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Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung im Barbinger Rathaussaal starteten die Freien Wähler / BürgerForum Barbing ihre Reihe „ProstWahlzeit“ zur bevorstehenden Gemeinderatswahl am 8. März. Bürgermeisterkandidat Hans-Peter Landsmann und seine 20-köpfige Gemeinderatsliste stellten sich erstmals der Öffentlichkeit vor – und zeigten sich beeindruckt vom starken Interesse der Bürgerinnen und Bürger.
Durch den Abend führte Tobias Paroth, der Landsmann zu den Themen befragte, die die Gemeinde aktuell bewegen. Gleich zu Beginn stellte er die Frage, weshalb Landsmann der richtige Bürgermeister für Barbing sei. Der 58‑jährige Unternehmer verwies auf seine jahrzehntelange Erfahrung: 35 Jahre habe er sein Autohaus aufgebaut, parallel dazu zwölf Jahre im Gemeinderat und sechs Jahre im Kreistag mitgearbeitet. Diese Kombination aus wirtschaftlicher Kompetenz und kommunalpolitischem Hintergrund mache ihn zu einem Kandidaten, der Barbing durch zwei entscheidende Legislaturperioden führen könne.
In einem thematischen Rundumschlag ging Landsmann auf Jugend, Vereine, Soziales, Senioren, Klimaschutz, Bauen und Wohnen sowie Infrastruktur ein. Überall präsentierte er konkrete Ideen und betonte sein Leitprojekt, das „Kommunalkonzept 2030“, das sämtliche Bereiche der Gemeindeentwicklung bündeln und voranbringen solle. Ein zentrales Element sei die Gründung eines Kommunalunternehmens, das wichtige Zukunftsaufgaben wie ein Seniorenwohnprojekt oder die Entwicklung von Bau- und Gewerbegebieten in kommunaler Hand umsetzen könne. So bleibe die Gemeinde handlungsfähig und könne Kostensteigerungen durch externe Investoren vermeiden.
Landsmann betonte, dass Projekte stets maßvoll geplant werden müssten: Bau- und Gewerbegebiete sollten zur Größe des Ortes passen und jungen Familien sowie kleinen und mittelständischen Betrieben langfristige Perspektiven bieten. Sein Grundsatz aus dem Unternehmeralltag gelte auch für die Verwaltung: „Wir sind für den Bürger da, nicht der Bürger für uns.“
Rückblickend erinnerte er an Initiativen der vergangenen Wahlperiode, etwa das 1‑Euro‑Ticket innerhalb Barbings und nach Neutraubling oder den angestoßenen Glasfaserausbau in Zusammenarbeit mit der LNI. Beides sei inzwischen erfolgreich umgesetzt worden. Sofort angehen würde er unter anderem die Einführung eines Jugendbeauftragten sowie die Ausstattung aller gemeindlichen Gebäude mit Photovoltaikanlagen.
Zum Abschluss stellten sich die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten persönlich vor und erhielten viel Applaus. In einem Grußwort warb Landrätin Tanja Schweiger für die Arbeit der Freien Wähler im Landkreis und verwies auf die Auszeichnungen, die ihre Behörde in den vergangenen Jahren erhalten habe.
Der Auftaktabend in Barbing machte deutlich, dass das Interesse an der Kommunalpolitik groß ist – und dass die Freien Wähler / BürgerForum Barbing mit einem engagierten Team in den Wahlkampf starten.